Ivo Papasov & his Wedding Band

Donnerstag, 27. August, 19.30 Uhr

Schlosshof Hartberg oder Stadtwerke-Hartberg-Halle

LINE-UP: IVO PAPSOV - clarinet
MARIA KARAFIZIEVA – vocals
MATYO DOBREV – kaval (flute)
ATESHGHAN YUSEINOV – el.guitar
NESHO NESHEV – accordion
VASIL MITEV – keyboards, gadulka (violin)
SALIF ALI - drums


  

Ivo Papasov (Ibryama): Der legendäre Klarinettenvirtuose!
Als Schöpfer der zeitgenössischen Balkanmusik ist Ivo Papasov schon seit langem Teil der Weltkultur.

Im Jahre 1974, vor nunmehr 30 Jahren und lange bevor die Balkanmusik auf der großen Musikszene entdeckt wurde, begann Papasov seine Revolution mit der Trakija Band. Zu dieser Zeit kann er kaum gewusst haben, dass er eine neue Bewegung kreiert, die später als Hochzeitsband-Musik bekannt wurde – eine Mischung aus bulgarischem und Balkanfolk mit zeitgenössischen Elementen. Seine Arbeit veränderte das Gesicht der bulgarischen und Weltmusik und entwickelte sie in
neue Richtungen.

Kein Wunder, dass seine Fans in der ganzen Welt ihn den „König der Hochzeitsmusik“ nennen. In Würdigung seines erstaunlichen Talents bezeichnen die Bulgaren ihn als “Aga“ (den Meister). Und Papasov ist wirklich Teil der besten Momente ihres Lebens. Seine Musik erklingt nicht nur auf großen Musikveranstaltungen, sondern auch an den wichtigen Tagen ihres Lebens wie ihren Hochzeiten und Familienfeierlichkeiten.

Papasov kann mit 52 Jahren auf eine brillante Musikkarriere verweisen. Er erscheint auf unzähligen Produktionen und Alben. Zwei seiner Alben wurden von Joe Boyd (der auch Pink Floyd, REM und andere produzierte) herausgebracht. Weltbekannte
Zeitungen wie Guardian, Washington Post und New York Time schreiben über ihn in Superlativen. Bewundernde Einschätzungen kommen auch von weltbekannten Musikern wie David Sanborn, Frank Zappa und berühmten und geschätzten Experten wie Simon Broughton und Timothy Rice.
Ivo Papzov arbeitet mit weltbekannten Musikern wie Milcho Leviev, Peter Ralchev, Theodosii Spassov, Antoni Donchev, Johnny Griffin, Hector Zazou, Okay Temiz, Glen Velez, Kepa Junkera, Arild Andersen, Kalman Balogh, Iva Bitova, Sergei Starostin zusammen, Er spielte auf Festivals in Paris, Salzburg, Tilburg, Krakow, Budapest, den Södra Teatern in Stockholm, der Brooklyn Academy of Music in New York, dem Moers Festival, TFF Rudolstadt, Schloss Elmau, dem Palais des
Beaux-Arts in Brüssel, Ronnie Scott’s in London, etc.

Sein neues Album Fairground ist eine Quelle dessen, was wir alle so lieben: eine zärtliche, lyrische und verrückt ausgelassene Mischung von hellen Tönen, schönen Melodieimprovisationen in Halbtönen und Rhythmen, die so wunderbar geschaffen sind, das es uns aus dem Herzen lockt, was wir so sehr lieben.

Hier spielt Ivo mit seiner Ehefrau, der Sängerin Maria Karafizieva und seinen alten Fraunden der Trakija Band: Nesho Neshev am Akkordeon, Vasil Denev am Keyboard und Salif Ali an den Drums. Aber Schattierungen der modernen bulgarischen Musik fließen auch ein durch Meistermusiker wie Stoyan Yankulov an der Tupantrommel und Percussion, Ateshhan Husseinov an der Gitarre, Vasil Parmakov am Piano, Ivo Zvezdomirov und Stefan Marinov am Bass.

Das Layout des Albums entspricht dem Stil der Musik vom Ibryama. Die CD mit einer wunderbaren und poetischen Annotation der Musikologen Gencho Gaytandzhiev erscheint in einer speziellen Schachtel und enthält auch ein Geschenk für Freunde der Musik von Ivo Papasov, wie z.B. ein großes Poster des Aga mit seinen Musikern. Alles außer der CD selbst ist erfrischenderweise nicht aus Plaste. Eine solche stilvolle CD ist auf dem bulgarischen Musikmarkt kaum zu finden.

Die Schönheit der Melodien des Aga gibt ihm die Kraft, uns zu ändern.

REZENSIONEN
„Ivos Hochzeitmusik, die als erstes am Vormittag gespielt, stimmt den geschäftigen leitenden Angestellten gründlich und anhaltend auf seine Arbeit ein.“
FRANK ZAPPA

„Wieder einmal lässt Papasov seine Band und auch die Zuhörer in diesem anfeuernden Gerangel am Schwanz des Tigers festhalten, wobei den traditionellen Tanzstilen ein zeitgenössisches Lifting gegeben wird.“
DOWNBEAT

It was some of the most wonderful stuff I’d ever heard, and it opened up a whole world for me. I didn’t care whether it sold or not. I was so overwhelmed by the music I had to record it.
JOE BOYD / produced PINK FLOYD, REM, TAJ MAHAL etc.

With a huge gut and unwieldy frame, Ivo Papasov seems an unlikely source for some of the most nimble and virtuosic music you’ll be left in little doubt that he’s one of most interesting clarinettists around. He and his band race through numbers based on the complex rhythms of Bulgarian folk dances, grafting on jazzy improvisations.
SIMON BRAUGHTON editor of THE ROUGH GUIDE TO WORLD MUSIC

An amazing musician – I still remember the stunned looks on the faces of Dave Sanborn and his bandmaters during Ivo’s appearance on “Night Music” …
TON MAAS

Wenn man sich bulgarische Hochzeitsmusik reinzieht, stellt man fest, dass diese Typen total bekloppt sind - diejenigen, die da spielen. Eine Band, auf die ich mich gern beziehe, sind Ivo Papasov, eine bulgarische Hochzeitsband.

Ihr gesamter Horizont, wenn es darum geht, Melodien zu entwerfen und aufInstrumenten umzusetzen sowie mit Metren und Phrasierungen zu arbeiten, ist absolut außerirdisch. Sie fühlen sich in den krummsten Rhythmen wohl und nehmen
diese noch nicht einmal als solche wahr. Und genauso selbstverständlich spielen sie mit fremden Skalen, die in keinem Zusammenhang mit westlicher Musik stehen.

Auch ihre Phrasierungs- und Anschlagsweise ist anders. Auf der Suche nach neuer Inspiration habe ich mich intensiv mit dieser Art der Musik beschäftigt und bin auf einige coole Techniken gestoßen.“
STEVE VAI / GUITAR

CD REZENSIONEN
„grandiose CD“
Frankfurter Allgemeine / Uli Olshausen
Although it's impossible not to admire Bulgarian clarinettist Ivo Papasov's facility on and consummate control of his instrument, he has never been a particular favourite of mine. Indeed, I've always felt that he was something of the Arturo Sandoval, tending to sacrifice feeling to fireworks, and I really haven't missed him over the ten years he's been away from the Western market.
Well, I was dead wrong, and this new recording proves it hands-down. From its dramatic beginning with a short duet between keening clarinet and the shattering sound of the tapan drum, succeeded by a hurtling rachenitsa and culminating in a final and moving elegiac clarinet solo, this doesn't put a foot wrong. Papasov's band, aided by a series of distinguished guests, slip from the down-home to the cosmopolitan with absolute assurance, and almost absurdly intricate unison passages give way to blistering solos from all participants without anyone seeming to pause for breath. The variety of musical styles - which often follow one another in the same number, yet without any loss of long-term coherence - is breathtaking, and even the excursion into jazzy quartal harmony, unusually, is completely successful.
Both singer Marija Karafizeva's contributions are of a very high quality and inventively arranged. A special tip of the hat, too, to the Kuker label, who seem to have an unerring knack of hitting on the best, most innovative and most thrilling Bulgarian music around.
Songlines / Kim Burton

Der Vater aller Hochzeitsbands und sein glänzend aufgelegtes Orchester zeigen auf "Fairground" einmal mehr die volle Bandbreite dessen, was sie können und was ihre Fans lieben. Folklore gepaart mit rhythmischem Beat, swingendem Jazz und
rockigen Drumeinlagen: Diese Band kann alles spielen – und sie tut es!
Mit ungebrochener Leichtigkeit schafft es Ivo Papasov, mit seiner Balkanklarinette abwechselnd zärtliche, ausgelassene oder schier verrückte Tonfolgen zu spielen, denen man kaum folgen kann. Und die einen erstaunt fragen lassen, ob man wirklich nur einen Mann und ein einziges Instrument hört. Keine Frage, der Meister ist zurück!
Peggy Thiele / Jazzdimensions

Mit Superlativen muss man ja bekanntlich geizen. Aber Ivo Papasov ist ganz sicher einer der besten Klarinettisten der Welt. Schon Musiker wie Frank Zappa oder David Sanborn haben das bemerkt. Bereits vor 30 Jahren, also lange bevor Balkanmusik im Westen entdeckt wurde, startete Papasov seine Karriere, zwei seiner Alben produzierte Joe Boyd (Pink Floyd, R.E.M.). Auf seinem neuen Album spielt er mit
seinen alten Freunden von der Trakija Band, Nesho Neshev am Akkordeon, Vasil Denev am Keyboard und Salif Ali an den Drums. In einigen Stücken ist Papasovs Ehefrau Maria Karafizieva mit ihrer ausdrucksvollen wie melismatischen Stimme zu hören. Der in Gypsy und Jazz gleichermaßen bewanderte Ausnahmeklarinettist aus Bulgarien ist kein Freund des bloßen Schneller, Höher, Länger, Mehr. Klar, er beherrscht alle Finessen, die man als Virtuose so draufhaben muss. Aber das wirklich Betörende an seinem Spiel ist die Ausdrucksstärke, die er in jeden einzelnen Ton legt. Da kann er auch einmal eine sehr, sehr langsame getragene Melodie blasen - es lässt dem Zuhörer schier den Atem stocken.
Folker / Frank Schuster